Häufig gestellte Fragen und Antworten zum DrainBack System mit drucklosem Speicher
Kann eine DrainBack Anlage bei Frost nicht einfrieren?
Antwort: Nein, wenn die Temperatur unter einen vorher eingestellten kritischen Wert fällt, wird die Anlage einfach vollautomatisch komplett entleert. Wo kein Wasser drin ist kann auch nichts einfrieren.
Antwort: Nein, wenn die Temperatur unter einen vorher eingestellten kritischen Wert fällt, wird die Anlage einfach vollautomatisch komplett entleert. Wo kein Wasser drin ist kann auch nichts einfrieren.
Was passiert im Sommer, wenn die Anlage zu viel Energie erzeugt und diese nicht genutzt werden kann?
Antwort: Wenn die Temperatur im Sommer im Kollektor trotz laufender Solarpumpe auf z.B. 100 Grad steigt, stoppt der Solarregler die Solarpumpe und öffnet das Belüftungsventil. Dann läuft alles Wasser aus den Kollektoren zurück in den Puffer. Im Sammelrohr des Kollektors befindet sich dann nur noch heisse Luft.
Warum hat eine DrainBack Anlage 2 Pumpen ?
Antwort: Normale Umwälzpumpen, wie sie in Solaranlagen eingesetzt werden, können Wasser maximal 4 - 6 Meter hoch befördern. Somit kann mit einer einzigen Pumpe ein Kollektor nur dann geflutet werden, wenn er lediglich wenige Meter hoch über dem Puffer montiert wäre. Schaltet man mehrere Pumpen seriell hintereinander, so addiert sich die Förderhöhe der einzelnen Pumpen. .
Verbrauchen 2 Förderpumpen nicht zuviel Energie?
Antwort: Die zweite "Booster" Pumpe wird nur kurzzeitig zum Fluten der Anlage betätigt und danach sofort abgeschaltet, da eine Pumpe ausreicht um den Solarkreis aufrecht zu erhalten. Lediglich beim Befüllen des Systems werden beide Pumpen benötigt.
Können die Kollektoren beim DranBack System verkalken?
Antwort: Der Puffer darf nur mit behandeltem Wasser und keinesfalls mit unbehandeltem Leitungswasser befüllt werden. Dazu bietet die Chemieindustrie Heizungswasserzusätze an, die nicht nur den Kalk im Wasser neutralisieren, sondern gleichzeitig die Bildung von Bakterien (Faulschlamm) verhindern und zusätzlich noch Zusätze zur Verhinderung von elektrolytischer Korrossion enthalten.
Kann zur Entnahme der Energie aus dem drucklosen Tank auch ein Plattenwärmetauscher eingesetzt werden?
Antwort: Ja das ist möglich, aber aufwändiger zu bauen und verbraucht zusätzlichen Pumpenstrom, da diese Tauscher einen zusätzlichen Pumpenkreis benötigen..
Kann die Frischwasserstation auch direkt an das drucklose Pufferwasser angeschlossen werden?
Antwort: Ja das ist möglich, wenn das Pufferwasser ausreichend gegen Sauerstoffkorrosion behandelt ist und dies regelmäßig überprüft und nachbehandelt wird.
Warum wird ein Kunststoffspeicher (PP) verwendet ?
Antwort: Bei Kunststoffspeichern aus Polypropylen gibt es keine Korrossionsprobleme wie diese bei Stahlspeichern in Verbindung mit Edelstahl Wellrohrtauschern sehr häufig vorkommen. Außerdem ist ein Kunstoffspeicher aus PP sehr langlebig (50 Jahre) und außerdem aufgrund des geringen Gewichtes einfacher in den Keller zu transportieren.

